Diese Euterentzündung ist vor allem dadurch gekennzeichnet, dass meistens auch Allgemeinstörungen mit Fieber und Fressunlust auftreten. Es gibt aber auch chronische und subklinische Krankheitsverläufe. Die Infektion erfolgt meist von E. coli aus dem Kot. Endotoxine als Virulenzfaktoren spielen in der Pathogenese eine große Rolle.
Therapie
Die Behandlung erfolgt gleichzeitig lokal und parenteral. Dabei ist ein Antibiogramm erforderlich. Das Tier soll häufig ausgemolken werden. Zur Vorbeugung ist auf gute Melk- und Stallhygiene zu achten.
Literatur
Medizinische Mikrobiologie, Infektions- und Seuchenlehre von Rolle/Mayr, Enke Verlag Stuttgart (2007)