Citrinin
| Strukturformel |
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| Allgemeines |
| Name |
Citrinin |
| Andere Namen |
- (3R,4S)-4,6-Dihydro- 8-hydroxy-3,4,5-trimethyl- 6-oxo-3H-2-benzopyran- 7-carbonsäure
- Antimycin
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| Summenformel |
C13H14O5 |
| CAS-Nummer |
518-75-2 |
| Kurzbeschreibung |
zitronengelbe Nadeln |
| Eigenschaften |
| Molare Masse |
250,24 g·mol-1 |
| Aggregatzustand |
fest |
| Schmelzpunkt |
175 °C |
| Löslichkeit |
- unlöslich in Wasser
- löslich in Dioxan, verdünnten Alkalien, Ethanol
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| Sicherheitshinweise |
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| LD50 |
112 mg·kg-1 (Maus, oral)
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. |
Citrinin ist ein Mykotoxin (Schimmelpilzgift), das überwiegend von Schimmelpilzen der Gattung Penicillium, sowie von einigen Arten von Aspergillus gebildet wird. Ferner wird es in den Blättern von Crotalaria crispata produziert, einer Pflanze aus der Familie der Hülsenfrüchtler. Chemisch zählt Citrinin zu den Benzopyrancarbonsäuren.
Vorkommen
Citrinin kommt natürlicherweise in Ländern mit gemäßigtem Klima vor, weil die produzierenden Penicillium-Arten eher tiefere Temperaturen bevorzugen. Man findet das Schimmelpilzgift in Gerste, Hafer, Roggen, Weizen, Maismehl, Leinsamenschrot, Erdnüssen und den daraus hergestellten Produkten. Häufig ist Citrinin vergesellschaftet mit Ochratoxin.
Biologische Wirkung
Citrinin ist eine krebserregende Substanz und ein potentes Nierengift. Es hat eine antibiotische Wirkung.
Literatur
- Jürgen Reiss (Herausg.): Mykotoxine in Lebensmitteln. Gustav Fischer Verlag, Stuttgart, New York 1981
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