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Caprolactam
| Strukturformel |
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| Allgemeines |
| Name |
Caprolactam |
| Andere Namen |
- Hexahydro-2H-azepin-2-on
- ε-Caprolactam
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| Summenformel |
C6H11NO |
| CAS-Nummer |
105-60-2 |
| Kurzbeschreibung |
kristalliner Feststoff |
| Eigenschaften |
| Molare Masse |
113,2 g/mol |
| Aggregatzustand |
fest |
| Dichte |
1,02 g/cm³ |
| Schmelzpunkt |
70 °C |
| Siedepunkt |
267 °C |
| Löslichkeit |
gut löslich in Wasser
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| Sicherheitshinweise |
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| MAK |
1 mg/m³ (als Staub); 4.3 ppm; 20 mg/m³; (als Dampf) (TWA) (ACGIH 1993/94). MAK: - ppm; 5 (E) mg/m³; C (1997)
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. |
Caprolactam, genauer ε-Caprolactam, ist der Ausgangsstoff für die ringöffnende Polymerisation von Polyamid 6 (Perlon). Obwohl bei dieser Reaktion kein Spaltprodukt entsteht, wird sie fälschlicherweise oft als Polykondensation bezeichnet. Polyamid 6 wird jährlich im Megatonnen-Maßstab produziert.
Herstellung von Caprolactam
Aus Cyclohexanon wird durch Umsetzung mit dem Hydrogensulfat oder dem Hydrochlorid des Hydroxylamins zunächst Cyclohexanonoxim hergestellt. Dieses wird durch eine Beckmann-Umlagerung in ε-Caprolactam umgewandelt. Hierbei wird häufig konzentrierte Schwefelsäure als Katalysator eingesetzt.
Eigenschaften von Caprolactam
Bei Raumtemperatur bildet ε-Caprolactam weiße Kristalle, die gut in Wasser löslich und hygroskopisch sind. Caprolactam wird daher bis zur Verwendung üblicherweise bei Temperaturen über 80 °C gelagert. Beim stärkeren Erhitzen von Caprolactam zersetzt sich dieses unter Bildung von u. a. Ammoniak und Stickoxiden.
Herstellung von Polyamid 6
Das auch unter dem Handelsnamen Perlon bekannte Polyamid 6 entsteht durch ringöffnende Polymerisation von ε-Caprolactam. Die zum Kettenstart benötigte ω-Aminocapronsäure wird aus der hydrolytischen Ringöffnung von ε-Caprolactam gewonnen.
Diese reagiert zusammen mit Caprolactam zu Polycaprolactam oder Polyamid 6.
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