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Brucin
| Strukturformel |
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| Allgemeines |
| Name |
Brucin |
| Andere Namen |
- 2,3-Dimethoxystrychnin
- 10,11-Dimethoxystrychnin
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| Summenformel |
C23H26N2O4 |
| CAS-Nummer |
357-57-3 |
| Kurzbeschreibung |
weißer, kristalliner Feststoff [1] |
| Eigenschaften |
| Molare Masse |
394,47 g·mol−1 |
| Aggregatzustand |
fest |
| Schmelzpunkt |
178 °C [1] |
| Löslichkeit |
- schwer löslich in Wasser: 3,2 g·l−1 (15 °C) [1]
- gut löslich in Alkohol
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| Sicherheitshinweise |
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| LD50 |
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| WGK |
3 – stark wassergefährdend [1] |
| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. |
Brucin ist ein stark giftiges Alkaloid, welches in den Samen der Gewöhnlichen Brechnuss und der Ignatius-Brechnuss vorkommt.
Giftwirkung
Brucin wirkt bereits bei geringen Mengen als Nervengift. Vergiftungsgefahr besteht nicht nur beim Verschlucken, sondern auch beim Einatmen und Kontakt mit der Haut. Die Folgen sind Lungenödeme und zentrale Atemlähmung. Besonders gefährdet sind Herz-, Nieren- und Leberkranke. Als orale letale Dosis für eine Ratte wird 1 mg/kg angegeben.
Eigenschaften
Brucin ist dem Strychnin sehr ähnlich und kommt wie dieses natürlicherweise in der Brechnuss vor. Chemisch gesehen gehören beide Verbindungen zu den Hydrocarbazol-Alkaloiden.
Quellen
- ↑ a b c d Eintrag zu Brucin in der GESTIS-Stoffdatenbank des BGIA, abgerufen am 9. Dez. 2007 (JavaScript erforderlich)
- ↑ a b Brucin bei ChemIDplus
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