Diese krautige Pflanze erreicht ein Wuchshöhen von etwa 80 cm. Sie hat einen schlanken „Wurzelstock“ und länglich, eierförmige und gezähnte Blätter. Im Sommer bildet sie Blüten.
Vorkommen
Das Baikal-Helmkraut ist in Nordamerika beheimatet, wird jedoch aber auch in Europa kultiviert.
Kultivierung
Die Samen werden im Frühjahr oder im Sommer ausgesät. Alternativ kann man Stecklinge in einen Topf pflanzen. Das Helmkraut liebt einen halbsonnigen bis sonnigen Standort.
Geschichte
Die Indianer benutzten schon seit Jahrhunderten das Helmkraut als Heilkraut. Im 19. Jahrhundert wurde es mit dem europäischen Baldrian verglichen.
Inhaltsstoffe
Das Helmkraut enthält Scutellarin, Baicalin, Wogonosid, ätherische Öle, Gerbstoffe und Harze.
Baikalhelmkraut als Droge
Das getrocknete Kraut heißt Scutellariae laterifloriae. Das Helmkraut wirkt beruhigend, fiebersenkend als auch allgemein kräftigend. Es wirkt auch gegen Depressionen, Kopfschmerzen, Muskelzuckungen, Reizbarkeit und Schlaflosigkeit. Es wird auch als Mittel bei Störungen des zentralen Nervensystems verwendet.
Baikal-Helmkraut wirkt "antiallergen", "entzündungshemmend" und "antibakteriell". [1]
Literatur
↑ Andrew Chevallier, Das Grosse Lexikon der Heilpflanzen, Dorling Kindersley, 1996, 2001 Seite 134