Baeocystin gehört zur Gruppe der Tryptamine und stellt das N-Norpsilocybin (Nor=Desmethyl) dar, es ist also ein N-Monomethyltryptamin. Die Substanz gilt als wenig erforscht. Es kommt in Aklaloidgemischen vor (z.B. mit Psilocybin)
Geschichte
Baeocystin wurde 1968 erstmals aus Psilocybe baeocystis isoliert[1]. In den Folgejahren konnte die Substanz aus den unten genannten Pilzen isoliert werden (siehe Vorkommen).
Das Baeocystin hat eine milde halluzinogene Wirkung (Trip) mit einer Dauer von ungefähr 3 Stunden. Der Effekt ist deutlich schwächer als beim DMT und beim Psilocybin. Der Schwellwert der halluzinogenen Dosism liegt bei 4 mg (peroral). Es erzeugt keine Sucht.
Quellen
↑ Leung, A.Y. und Paul, A.G. (1968). Baeocystin and norbaeocystine: new analogues of psilocybin from Psilocybe baeocystis. In: Journal of Pharmaceutical Sciences. Bd. 57, S. 1667-1671.
Repke/Leslie/Guzman. 1977.
Weiterführende Literatur
Jochen Gartz: Narrenschwämme. Psychoaktive Pilze rund um die Welt. (1999); Nachtschattenverlag Solothurn, ISBN 3907080548