Aspartat-Aminotransferase
| Aspartattransaminase |
| Synonyme |
Aspartat-Aminotransferase
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| EC-Nummer |
2.6.1.1
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| CAS-Nummer |
9000-97-9
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| Kategorie |
Transferase |
| Substrate |
L-Aspartat + 2-Oxoglutarat |
| Produkte |
Oxalacetat + L-Glutamat |
Aspartat-Aminotransferase (AST, ASAT, EC 2.6.1.1, früher auch Glutamat-Oxalacetat-Transaminase, GOT genannt) ist ein Enzym, das in Leber, Niere, Herz, Skelettmuskulatur, Pankreas, Milz, Lunge und in den Erythrozyten vorkommt. Es benötigt für seine Funktion Pyridoxalphosphat (PLP, siehe auch Vitamin B6), welches als prosthetische Gruppe an das Enzym gebunden ist.
Labordiagnostik
In der Labordiagnostik wird die Aktivität der ASAT aus dem Plasma oder dem Serum bestimmt, um abzuklären, ob eine Leber- oder Gallenwegserkrankung vorliegt. Der Referenzbereich für Messungen bei 37 °C nach IFCC liegt bei < 52 U/l. (Einheiten pro Liter)
Erhöhte ASAT-Werte im Blut sind in der Regel Folge einer Leber- oder Skelettmuskelerkrankung bzw. eines Herzinfarktes. Steigt parallel zur ASAT auch die ALAT an, deutet das immer auf eine Schädigung von Leberzellen hin. Da es auch in den roten Blutkörperchen ASAT gibt, findet man in hämolytischen Blutproben erhöhte ASAT-Werte. Diese Hämolyse kann auch in vitro durch unkorrekte Lagerung und langen Transport der Blutproben auftreten. Starke Erhöhungen findet man bei allen Hepatitiden sowie bei toxischen Leberschädigungen (z. B. durch Pilzgifte).
Literatur
- Neumeister, Besenthal, Liebrich: Klinikleitfaden Labordiagnostik, München/Jena, Urban&Fischer, 2003 ISBN 3-437-22231-7
- Lothar Thomas: Labor und Diagnose, Frankfurt/Main, TH-Books , 2005 ISBN 3-980-52155-9
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