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Apamin

Apamin (engl. synonym) bezeichnet ein im Bienengift enthaltenes neurotoxisches Peptid, das aus 18 Aminosäureresten besteht.

Es bindet sich in spezifischer Weise an kalziumabhängige Kaliumkanäle, die sogenannten SK-Kanäle (slow conductance), die durch Tetraethylammonium nicht hemmbar sind, und blockiert sie dabei. Diese Kanäle sind unter anderen Kanälen für die Nachhyperpolarisation nach dem Aktionspotential verantwortlich. Apamin wird in der experimentellen Neurowissenschaften als Marker für diesen Kanaltyp verwendet.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Apamin aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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