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Antiandrogene

Antiandrogene sind Arzneistoffe, die die Wirkung des Sexualhormons Androgen hemmen. Substanzen wie Cyproteronacetat und Flutamid blockieren Androgenrezeptoren z.B. an der Prostata und heben die Wirkung von Androgenen auf. Deshalb werden Antiandrogene bei Prostatakrebs eingesetzt, weil die Androgenwirkung das Tumorwachstum begünstigen würde. Mögliche Nebenwirkungen sind dabei männliches Brustwachstum (Gynäkomastie), Libido- und Potenzverlust. Deshalb können Antiandrogene auch im Rahmen einer chemischen Kastration eingesetzt werden.

Anwendung

Beim Mann:

  • Triebdämpfung bei krankhaft verändertem Geschlechtstrieb.
  • Zur palliativen Therapie des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms.

Bei der Frau:

  • Bei übermäßiger Androgenproduktion („Vermännlichung“).
  • Bei Akne infolge zu hoher Talgproduktion.

Siehe auch

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Antiandrogene aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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