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Analkarzinom
| Klassifikation nach ICD-10 |
| C21 |
Bösartige Neubildung des Anus und des Analkanals |
| ICD-10 online (WHO-Version 2006) |
Das Analkarzinom oder auch Analkrebs genannt ist ein bösartiger Tumor im Analkanal, d.h. des Überganges des Enddarms in den After. Er entsteht häufig nach einer Vorschädigung der Analregion durch Fisteln, Fissuren (schmerzhafte Risse) oder auch warzenartige Wucherungen (Kondylome) bzw. infolge von übertragenen Geschlechtskrankheiten.
Symptome und Diagnose
Blutauflagerungen auf dem Stuhl und Schmerzen beim Stuhlgang verbunden mit vergrößerten Leistenlymphknoten können Frühzeichen eines Analkarzinoms sein. Bei begründetem Verdacht wird dann durch den Arzt eine Tastuntersuchung mit dem Finger und ggf. eine Spiegelung (Endoskopie) des Enddarms (Rektoskopie) vorgenommen.
Behandlung
Die effektivste Behandlung beim Analkarzinom ist die kombinierte Strahlen-Chemotherapie. Mit der Strahlentherapie werden sowohl das Tumorgebiet, als auch die Lymphknoten in Becken und Leiste bestrahlt. Wie bei den meisten Krebsarten sind die Heilungschancen umso höher, je früher die Krankheit erkannt wird.
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