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Anaklitische Depression

Die anaklitische Depression (von griechisch ανακλίνειν, anaklīnein - sich anlehnen) tritt auf, wenn Menschen, besonders Säuglinge und kleine Kinder, sich lange in Heimen oder Krankenhäusern befinden und unter Zeitmangel nur körperlich versorgt werden. Eine anaklitische Depression kann auch im Elternhaus auftreten, wenn das Kind ungenügend betreut wird. Es fehlt ihnen an einer Bezugsperson, an liebevoller Zuwendung, an Nestwärme und an Geborgenheit und Sicherheit. Mögliche Symptome einer anaklitischen Depression sind anhaltendes Weinen, Schreien, Rückzug, Wimmern, später Kontaktstörungen und Apathie. Bei anhaltender seelischer Vernachlässigung kommt es zu psychischem Hospitalismus.

Siehe auch

Deprivation, Isolationshaft, Deprivationssyndrom, Jaktation, Jactatio capitis, Jactatio corporis, Pagodenwackeln, Kopfwackeln, Stereotypie, Autismus, Heimkritik, Geel (integratives Therapieprogramm), Harry Harlow

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