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Mallorca-Akne

Die Mallorca-Akne, auch Sommerakne, medizinisch korrekt Akne aestivalis, ist eine Akne-ähnliche Erkrankung der Haarfollikel. Sie ist eine Sonderform des Sonnenekzems.

Die Mallorca-Akne ist eine Reaktion der Haut auf UV-Strahlen. Die Schädigung erfolgt an den Haarfollikeln und verursacht akneähnliche Veränderungen. Die für die Mallorca-Akne typischen Knötchen sind eine Folge der Fibrosierung (Neubildung des Bindegewebes).

Bei der Mallorca-Akne entstehen wenige Millimeter große, kleine Knötchen im Bereich der Haarfollikelöffnungen. Diese können hautfarben oder leicht gerötet sein. Sie treten meist an den Schultern, im Brustausschnitt und am oberen Rücken auf, eher selten ist ein Befall im Bereich des Gesichts. Die Mallorca-Akne ist von der sonst üblichen Akne leicht zu unterscheiden, denn es treten keine Eiterbläschen auf, auch finden sich keine oder nur vereinzelte Mitesser.

Mallorca-Akne kommt vor allem bei Urlaubern vor, die sich unvorbereitet längere Zeit starker Sonneneinstrahlung aussetzen. Durch die starke Lichtumstellung kommt es zu einer Beanspruchung des Schweiß- und Talgdrüsenapparates.

Namensgeber der Erkrankung war der dänische Dermatologe Nils Hjorth, der das Krankheitsbild 1972 erstmals beschrieb.

Auch ohne die Benutzung von Sonnenschutzmitteln kann diese Krankheit auftreten. In seltenen Fällen ist die Mallorca-Akne auch eine Begleiterscheinung einer PUVA (Photochemotherapie).

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Mallorca-Akne aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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