Ein Abortus incompletus ist ein unvollständiger - da oft Plazentateile in der Gebärmutter bleiben - und mehrzeitiger, oft geburtsartiger Abgang sowohl des Fetus als auch der Plazenta mit Wehen und Blasensprung, der vorwiegend Spätabort zwischen der 16. und 28. Schwangerschaftswoche vorkommt. Es kann häufig mit lebensbedrohlichen Blutungen einhergehen, eine Nachkürettage oder Saugkürettage ist erforderlich.
Weitere Formen der Fehlgeburt: siehe Fehlgeburt bzw. Abort.