1,4-Benzochinon
| Strukturformel |
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| Allgemeines |
| Name |
1,4-Benzochinon |
| Andere Namen |
- p-Benzochinon
- p-Chinon
- Cyclohexa-2,5-dien-1,4-dion
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| Summenformel |
C6H4O2 |
| CAS-Nummer |
106-51-4 |
| Kurzbeschreibung |
gelbe Kristalle |
| Eigenschaften |
| Molare Masse |
108,095 g·mol−1 |
| Aggregatzustand |
fest |
| Dichte |
1,318 g·cm−3 |
| Schmelzpunkt |
115 °C |
| Siedepunkt |
180 °C, bereits bei tieferen Temperaturen hoher Dampfdruck (Sublimation) |
| Dampfdruck |
15 Pa (20 °C)
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| Löslichkeit |
sehr gut löslich in Ethanol, Benzen, löslich in Aceton, schwerlöslich in Wasser
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| Sicherheitshinweise |
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| MAK |
0,40 mg·m−3
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. |
1,4-Benzochinon, häufig vereinfachend Chinon bzw. Benzochinon genannt, ist der Stammkörper der (para)-Chinone. Es bildet gelbe Kristalle von charakteristischem, durchdringenden Geruch. 1,4-Benzochinon entsteht bei der Oxidation von Hydrochinon und als Stoffwechselprodukt im Menschen bei Benzolvergiftung.
Gewinnung und Darstellung
Die Oxidation von Hydrochinon in schwefelsaurer Lösung mit Natriumchlorat (und Vanadiumpentoxid als Katalysator)[1] oder mit Natriumdichromat[2] ist mit hoher Ausbeute möglich.
Biologische Bedeutung
p-Benzochinon ist blutschädigend und Leukämie erzeugend. Es reagiert schnell mit Biomakromolekülen wie Proteinen und DNA. Das Addukt mit Albumin kann in breiten Bevölkerungsschichten nachgewiesen werden und dieser Biomarker für Chinon (und damit auch für Benzol) korrelliert mit Automobilbetankung, Zigarettenmissbrauch, aber auch mit Fruchtkonsum und Verwendung von Aspartam.[3]
Referenzen
- ↑ Organic Syntheses, Coll. Vol. 2, p.553 (1943); Vol. 16, p.73 (1936)
- ↑ Organic Syntheses, Coll. Vol. 1, p.482 (1941); Vol. 2, p.85 (1922)
- ↑ Lin YS et al: Variability of albumin adducts of 1,4-benzoquinone, a toxic metabolite of benzene, in human volunteers. Biomarkers. 11/1/2006. S. 14–27. PMID 16484134
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