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Überdosis

Überdosis bezeichnet die (meist unbeabsichtigte) Einnahme einer zu großen Menge einer physiologisch wirksamen Substanz, also eines Medikamentes oder einer Droge. Eine Überdosis ist also eine Vergiftung, die auf einer zu großen Dosis eines Genussmittels oder einer therapeutischen Substanz beruht.

Das Wort Überdosis wird vor allem in Bezug auf Drogen verwendet. Hier kommt es neben gezielten Überdosierungen zur Selbsttötung (eher die Ausnahme) oft aufgrund schwankender Reinheit der Droge oder eines Mangels an Dosiermöglichkeiten zu einer übermäßigen und potenziell gefährlichen Überdosierung. Bei Heroin ist dies eine der verbreitetsten Todesursachen, man spricht auch vom Goldenen Schuss. In diesem Zusammenhang wird dieser Begriff hauptsächlich dann verwendet, wenn aus der Überdosis eine akute Lebensgefahr resultiert, also die letale Dosis erreicht wird.

Soforthilfe bei Überdosen

Generell ist eine Überdosis als eine Vergiftung zu betrachten, die Behandlung erfolgt entsprechend über Ersthelfer, Rettungsdienst und behandelnden Arzt. In der Regel handelt es sich um eine akute Vergiftung mit einer sehr wirksamen Substanz, bei der die Einnahme des Giftes noch nicht weit zurück liegt.

Für Vergiftungsfälle gibt es in vielen Regionen einen speziellen Notruf, den der so genannten Vergiftungszentralen.

Wikibooks: Erste Hilfe bei Überdosis – Lern- und Lehrmaterialien
  • Schweizerisches Toxikologisches Informationszentrum
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