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Nach einer kurzlebigen Erstgründung von 1402 wurde die Julius-Maximilians-Universität 1582 auf Initiative des Fürstbischofs Julius Echter von Mespelbrunn gestiftet und eingerichtet. Heute, über 400 Jahre später, kann sie auf eine erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Berühmte Wissenschaftler wie Rudolf Virchow, Carl Siebold und Franz Brentano lehrten und forschten an der Würzburger Universität. Vierzehn Nobelpreisträger - darunter die Physiker Wilhelm Röntgen und Klaus von Klitzing sowie der Chemiker Hartmut Michel und der Mediziner Harald zur Hausen - waren hier tätig. Nach ihrer fast vollständigen Zerstörung durch einen Bombenangriff auf Würzburg im März 1945 erholte sich die Institution rasch. Nach dem Wiederaufbau wurden seit den 60er-Jahren weitreichende, bis heute andauernde Erweiterungsmaßnahmen durchgeführt. Die Einrichtungen der Universität verteilen sich auf das Stadtgebiet und das Erweiterungsgelände am Hubland. Neben Universitätsbibliothek, Mensa und Institutsgebäuden befinden sich hier das mit neuester Technik ausgerüstete Biozentrum sowie ein hochmodernes Mikrostrukturlabor. Die Fachbereiche Physikalische Chemie und Informatik sind dort ebenfalls in Neubauten eingezogen. Zudem steht am Hubland seit 2004 die neue Universitätssportanlage zur Verfügung. Etwa 21.000 Studierende, darunter 1.600 aus dem Ausland, sind pro Semester an den zehn Fakultäten der Universität eingeschrieben.

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