Merck KGaA wird bei Treffen von ImClone mit FDA Beobachterstatus haben
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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck KGaA wird auf dem Treffen des amerikanischen Biotechunternehmens ImClone mit der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA einen stillen Beobachterstatus haben, hat die Nachrichtenagentur dpa-AFX am Freitag aus Unternehmenskreisen erfahren. Ein Unternehmenssprecher wollte die Informationen nicht kommentieren.
Merck ist außerhalb der USA und in Kanada bei dem Krebsmedikament Erbitux (Europa: C225) Partner von ImClone. Mit ihrem Zulassungsantrag war ImClone im Dezember bei der FDA vorerst gescheitert. Seither liefern sich ImClone und der amerikanische Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb (BMS), der Vertriebspartner in den USA, nach Aussage eines Analysten einen fast schon bizarr anmutenden Streit.
Am kommenden Dienstag wollen die FDA mit ImClone Verhandlungen über das Medikament führen.
"SCHATTEN AUF DEM UNTERNEHMEN"
Obwohl Merck mehrmals betont habe, dass die eigenen Studien für die Zulassung in Europa wie geplant weitergeführt werden sollen, sei ein "Schatten auf das Unternehmen gefallen", sagte Karl-Heinz Scheunemann, Analyst beim Bankhaus Metzler der dpa-AFX. Wenn die FDA sich negativ in den Gesprächen mit ImClone über Erbitux äußere, könnte dies weiteren Druck auf Merck ausüben, sagte Scheunemann./ep/ts/mur/