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28.06.2007: (dpa) Wissenschaftler haben aus den Embryonen von Mäusen und Ratten neue Stammzellen gewonnen, die jenen des Menschen sehr stark ähneln. Damit stehe neues Material für die Erforschung embryonaler Stammzellen zur Verfügung, berichten gleich zwei Gruppen in Nature. Sie hoffen, dass sich auf diese Weise weitere Erkenntnisse über den Einsatz dieser flexiblen Zellen gewinnen lassen, ohne dafür mit den in vielen Teilen der Welt umstrittenen Stammzellen aus menschlichen Embryonen arbeiten zu müssen.
Die Gruppen um Ronald McKay (National Institutes of Health, Bethesda, US-Staat Maryland) und Ludovic Vallier (Universität Cambridge, Großbritannien) arbeiteten mit Nagetier-Embryonen, die sich bereits in die Gebärmutterwand eingenistet hatten. Einem solchen frühen Entwicklungsstadium, dem so genannten Epiblasten, entnahmen sie die gewünschten Zellen und kultivierten sie im Labor.
Die so gewonnenen Zellen besitzen, so zeigen es die beiden Berichte in Nature, viele charakteristische Eigenschaften menschlicher Stammzellen. Unter anderem wachsen sie wie menschliche Zellen und tragen auch ähnliche Moleküle auf ihrer Oberfläche. Auch zeigen die Gene in den tierischen Zellen ein ähnliches Aktivitätsmuster wie jene in den menschlichen Stammzellen.
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