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01.07.2004: In Kooperation zwischen Wissenschaftlern des Lehrstuhls für Bioprozesstechnik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, des Max-Planck-Institutes Magdeburg und des Impfstoffwerkes Dessau-Tornau GmbH wurde ein verbessertes Produktionsverfahren zur Herstellung eines Veterinärimpfstoffes gegen eine Erkrankung bei Nerzen im Impfstoffwerk Dessau-Tornau entwickelt.
Im bisherigen Produktionsverfahren wurden tierische Zellen in Rollerflaschen kultiviert. Um eine entsprechend hohe Virusausbeute zu erzielen, musste mit hohem personellen, technischen und finanziellen Aufwand gearbeitet werden. In einjähriger Forschungsarbeit wurde nunmehr von den drei Partnern ein Verfahren entwickelt, mit dem die Virusausbeute erheblich gesteigert werden konnte. Es gelang, die Zellen auf sogenannten Microcarriern zu züchten. Das sind kleine Kügelchen aus Dextran mit einem Durchmesser von circa 0,2 mm, auf denen die Zellen, sich anheften und wachsen können.
Wissenschaftler der Universität, des Max-Planck-Instituts und des Impfstoffwerks werden auch künftig an der Weiterentwicklung von Technologien zur Herstellung von Impfstoffen forschen. In Planung sind u.a. die Entwicklung von Verfahren zur Herstellung von HIV-Impfstoffen.
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