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23.08.2010: Die Monash University in Melbourne, Australien und das Technologieunternehmen Siemens haben ein Abkommen unterzeichnet zur Errichtung eines Forschungszentrums für Biomedizin auf dem Clayton Campus der Universität. Die Einrichtung wird mit bildgebenden Geräten der Siemens AG ausgestattet sein, so zum Beispiel mit Computer-, Magnetresonanz- und Positronenemissionstomographen. Die Monash University und Siemens werden außerdem in ein gemeinsames Forschungsprogramm zur Entwicklung neuer Technologien und Methoden im Bereich der medizinischen Bildgebung investieren.

Dem Geschäftsführer von Siemens Ltd. Australien und Neuseeland, Albert Goller, zufolge leistet das Abkommen einen maßgeblichen Beitrag dazu, dass Australien im Bereich der biomedizinischen Forschung weltweit die Führungsposition übernehmen wird. „Dieses Abkommen zeugt von starkem Engagement für die Weiterentwicklung der Biomedizinforschung. Dieses Zentrum könnte die Zukunft des Gesundheitswesens revolutionieren und die Reaktionsfähigkeit auf die sich schnell verändernden Anforderungen der Patienten und medizinischen Fachkräften in Australien erhöhen“, sagte Albert Goller.

„Wir haben die Möglichkeit, ein biomedizinisches Zentrum der Spitzenklasse zu schaffen. Durch die Zusammenarbeit mit Siemens wird sichergestellt, dass den herausragenden Forschern der Clayton Labore die modernste Technik zur Verfügung steht“, sagt Professor Ian Smith, Prorektor für Forschung an der Monash University.

Die Monash University wird als erste australische Einrichtung das neueste bildgebende Gerät MAGNETOM Skyra 3Tesla MRI erhalten, das Anfang 2011 in Betrieb genommen wird. Professor Smith ist der Meinung, dass dieses Gerät sowohl die Forschungsarbeit in der Neurowissenschaft und der regenerativen Medizin als auch die Behandlung von Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen sowie von Fettleibigkeit revolutionieren wird. „Das neue Gerät verbessert die Qualität und Beschaffenheit der medizinischen Bilder deutlich, verringert die Scanzeit und erhöht die Effizienz um bis zu 30 Prozent. Dies führt zu schnelleren Diagnosen, wirksameren Behandlungen und zu einem besseren Forschungsumfeld“, so Professor Smith.

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