Um alle Funktionen dieser Seite zu nutzen, aktivieren Sie bitte die Cookies in Ihrem Browser.
my.bionity.com
Mit einem my.bionity.com-Account haben Sie immer alles im Überblick - und können sich Ihre eigene Website und Ihren individuellen Newsletter konfigurieren.
- Meine Merkliste
- Meine gespeicherte Suche
- Meine gespeicherten Themen
- Meine Newsletter
Pharmariese Pfizer streicht 6.000 Stellen
19.05.2010: (dpa) Der Pharmahersteller Pfizer will nach der Übernahme des Konkurrenten Wyeth acht Produktionsstätten schließen und 6.000 Stellen streichen. Auch Deutschland ist betroffen: Die beiden deutschen Produktionsstandorte in Freiburg (Baden- Württemberg) und Illertissen (Bayern) bleiben zwar erhalten, wie Pfizer Deutschland am Dienstag mitteilte. Im Werk Illertissen sollen aber Stellen abgebaut werden.
In Freiburg sind derzeit rund 1.000 Mitarbeiter beschäftigt, in Illertissen etwa 550. Wie viele und welche Arbeitsplätze dort betroffen sein werden, werde die Detailplanung ergeben, teilte Pfizer mit. Das Unternehmen werde für die betroffenen Mitarbeiter faire Lösungen erarbeiten und anbieten.
Weltweit werde der US-Pharmakonzern bis Ende 2015 acht Produktionsstätten schließen oder verkaufen - in Irland, Puerto Rico und den USA, kündigte Pfizer an. An sechs anderen Standorten soll die Fertigung reduziert werden, darunter Illertissen. Insgesamt sollen etwa 6.000 Stellen beim weltgrößten Pharmahersteller abgebaut werden.
Pfizer hatte Wyeth im vorigen Jahr für 68 Milliarden Dollar (55 Milliarden Euro) übernommen und deutliche Kosteneinsparungen mit Stellenstreichungen angekündigt. Bis Ende 2012 will Pfizer die Kosten des fusionierten Konzerns um vier bis fünf Milliarden Dollar senken. Seit dem Abschluss der Wyeth-Übernahme Mitte Oktober 2009 wurden rund 6.900 Stellen abgebaut. Der US-Pharmagigant war mit einem kräftigen Gewinneinbruch ins Jahr 2010 gestartet. Unter dem Strich fiel im ersten Quartal ein Gewinnrückgang um 26 Prozent auf 2,026 Milliarden Dollar an. Beim Umsatz stand mit 54 Prozent ein sattes Plus auf 16,75 Milliarden Dollar in der Bilanz.
Künftig solle die Fertigung neuer Pfizer-Produkte bevorzugt an das Freiburger Werk vergeben werden, teilte das Unternehmen mit. In Illertissen sollen wie bisher Verpackungen hergestellt werden, aber weniger Arzneimittel. Ende Oktober 2009 hatte Pfizer bekanntgegeben, nach der Wyeth-Übernahme dessen deutsche Standorte in Münster und in Würselen bei Aachen dichtzumachen.
Merkliste
Hier setzen Sie die nebenstehende News auf Ihre persönliche Merkliste
- 1Warum Sichelzellenanämie vor Malaria schützt - Mechanismus aufgeklärt
- 2Das stärkste Tier der Welt ist eine blinde, winzige Milbe
- 3FIRMAGON (Degarelix) zur Behandlung von fortgeschrittenem Prostatakrebs kommt in Europa auf den Markt
- 4US-Zulassung für Bayer-Krebsmedikament Stivarga (Regorafenib) zur Behandlung von metastasiertem Darmkrebs
- 5Studie: Hepatitis C reduziert Lebenserwartung um bis zu 18 Jahre
- 6Identifikation von Frauen mit HPV-Hochrisikotypen 16, 18 und 45 könnte frühere Bekämpfung von Gebärmutterhalskrebs ermöglichen
- 742% der Blockbusterumsätze werden von nur fünf Pharmafirmen erzielt
- 8Wunschbaby für 6300 Euro - Belgischer Arzt hilft bei Geschlechterwahl
- 9Helicobacter pylori wird nicht durch Küsse übertragen
- 10Schlaganfallprophylaxe bei Patienten mit Vorhofflimmern: US-Zulassung für Bayer-Medikament Xarelto
