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Dermatologische Magistralrezepturen sind sinnvoll und haben ihren Stellenwert nicht nur in der Dermatologie. Die Leitlinien der dermatologischen Gesellschaft sollten die Magistralrezepturen forcieren und unterstützen (Abb. 5). Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Dermatologen und Pharmazeuten können therapeutische Lücken schnell geschlossen werden. So wurden in den letzten Jahren Magistralrezepturen für Schleimhauterkrankungen (Cortison‐ und Tretinoinhaltige Haftpasten), Antiseptika, sowie Prednisolon‐Saft für die Notfallversorgung als Resultat einer fruchtbaren interdisziplinären Zusammenarbeit entwickelt und veröffentlicht. Eine verbesserte Compliance sowie sozioökonomische Aspekte unterstreichen den Wert von Magistralrezepturen. Die Verwendung der standardisierten Rezepturen des NRF sollte in der dermatologischen Praxis Vorrang haben und wird durch die Verfügbarkeit des “Ärzte NRF” im Kitteltaschenformat gezielt unterstützt.

Autoren:   Staubach, Petra
Journal:   Pharmazie in unserer Zeit
Band:   39
Ausgabe:   4
Jahrgang:   2010
Seiten:   288
DOI:   10.1002/pauz.201000374
Erscheinungsdatum:   01.07.2010

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